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Körperbild verstehen – der erste Schritt, es zu verändern.

Fundiert, verständlich und ohne erhobenen Zeigefinger: Artikel rund um Körperbild, Social Media, Essen und Selbstwert.

Kurz erklärt

Was ist eigentlich ein Körperbild?

Das Körperbild ist die innere Vorstellung, die wir von unserem Körper haben. Psychologisch unterscheidet man vier Ebenen:

  • Wahrnehmung: wie wir unseren Körper sehen und einschätzen – etwa seine Größe oder Form.
  • Gedanken: was wir über ihn denken und glauben („Mein Bauch ist zu dick“, „Ich bin nur etwas wert, wenn …“).
  • Gefühle: wie wir uns mit ihm fühlen – zufrieden, beschämt, ängstlich, wohl.
  • Verhalten: was wir deshalb tun oder lassen – kontrollieren, verstecken, vermeiden, diäten.

Ein positives Körperbild heißt nicht, sich jeden Tag schön zu finden. Es heißt, den eigenen Körper wertschätzen und respektvoll behandeln zu können – auch an Tagen, an denen man ihn nicht mag. Und: Es ist gelernt. Deshalb lässt es sich auch verändern.

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Porträt von Lisa Freytag, lachend